Niemals könnte sich der Mensch mit seinem Gotte vereinigen, niemals mit den höheren geistigen Wesenheiten in Verbindung kommen, wenn er in seiner Menschwerdung nicht selbst ein Ausfluss dieser göttlich-geistigen Wesenheiten wäre, wie es von Rudolf Steiner in seiner Geheimwissenschaft geschildert wird.
So zeigt sich der Mensch in zweifacher Natur: 1. in seiner niederen viergegliederten sterblich-menschlichen und 2. in seiner höheren dreifach gegliederten unsterblich-göttlich-menschlichen. Wollen wir beider Verbindung recht erkennen, so gilt es, sich in die Menschheitsentstehung zu versetzen.
MENSCHWERDUNG MIT DER HEILKRAFT DES VATERUNSERS
Andreas Pohl:
Groß-Umstadt

