Der gewichtigste Rechtsgelehrte der Goethe-Zeit, Anselm Ritter von Feuerbach, nennt Kaspar Hauser (1812-1833) das „gleichsam einzige Geschöpf seiner Gattung“ und einen „Abglanz des Ewigen in der Seele eines Engels“. Aber wer ist dieses außerordentliche Wesen, das bereits schon zu Lebzeiten das „Kind Europas“ genannt wurde und das trotz enormer Gegenkräfte seine Mission aufs Höchste erfüllen hat können?
Mit Gewissheit dürfen wir mittlerweile sagen, dass Kaspar Hauser zutiefst mit dem lebendigen Christus-Impuls verbunden ist und dass er in seinem Wesen und in seiner erfüllten Mission gerade darin Schritt für Schritt zu erkennen ist.
In einem Gespräch mit Ehrenfried Pfeiffer (1923) nennt Rudolf Steiner Kaspar Hauser einen „sehr hohen Eingeweihten“. Und so ist es nur folgerichtig, im aufrichtigen, Jahrzehnte lang währenden Forschen, ihn in Begegnung zu bringen mit drei der großen, esoterisch-christlichen Meister.

