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              EINZELVERANSTALTUNGEN  
 

 

 
 

Chronologie der Veranstaltungen


Einzel-Ankündigungen siehe unten

 

Mi.,  11.01.              20 Uhr: Theatralischer Vortrag „Das Leben der Janne d’ Arc“ – K. Friedrich

Mi.,  18.01.              20 Uhr: Eurythmieaufführung / 100 Jahre Eurythmie

Mo., 23.01.              20 Uhr Vortrag: „Zeitphänomen Depression“ – Dr. Wolfgang Rißmann           

Di.,   31.01.              20 Uhr: Gespräch: „Spirituelle Gemeinschaftsbildung heute“ – A. Laudert

Sa.,  04.02.              20 Uhr Malseminar: „Winterdunkel-Farbensehnsucht“ – Cläre Kunze

Mi.,  08.02.              20 Uhr Jahresrückblick 2011: „Es kommt an den Tag“ – Marcus Schneider

Fr.,  10.02.              20 Uhr Vortrag: „Inseln der Zukunft“ – Geseko von Lüpke

Mi.,  29.02.              20 Uhr: Rezitation: „Im Auge des Sturms. R. Steiner in Berlin.“

Sa.,  03.03.               9.30 Uhr Übungsseminar: „Die Rückschauübungen“ – W. Kilthau / U. Mos

Fr.,   09.03.              20 Uhr Vortrag mit Film: „Die Luftlautströmungen“ – Serge Maintier

Di.,  13.03.              20 Uhr Greenpeace Mulitivisionshow: “Europas wilde Wälder” – M. Mauthe

Mi.,  18.04.              20 Uhr Zweig: „Das Rätsel der leiblichen Auferstehung“ – G. Dellbrügger

 

 

DIE JUNGFRAU, DIE ENGLAND BESIEGTE

EIN THEATRALISCHER VORTRAG
„Das Leben der Jeanne d’ Arc“

Das Leben der Jeanne d’ Arc ist und bleibt eine Herausforderung für jeden denkenden Menschen. Im ausgehenden Mittelalter greift ein 17-jähriges Mädchen entscheidend in den Ausgang des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich, das schon fast erobert war, ein. Hat die Jungfrau von Orleans eine göttliche Sendung, wie sie selbst überzeugt war, oder sind die Wirkungen, die von ihr ausgehen, vor allem hochgepeitschten Gefühlen zuzuschreiben?
Das Stück schildert wohlwollend den Werdegang des Mädchens und im Zuschauer wird ein innerer Entscheidungsprozess angeregt.
Konrad Friedrich, Schauspieler und Autor, Überlingen am Bodensee
Mittwoch, 11. Januar 2012, 20.00 Uhr
Spende erbeten: Richtsatz - € 10,00

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ZUM JUBILÄUM DER EURYTHMIE: 1912-2012

EURYTHMIEAUFFÜHRUNG

Im Januar 1912 gab Rudolf Steiner der blutjungen Lory Maier-Smits die ersten Anweisungen zum Erüben einer neuen Bewegungskunst. Das waren die ersten Anfänge der Eurythmie, die immer weiter entwickelt wurden.
Frankfurter Eurythmisten (tätig in verschiedenen anthroposophischen Einrichtungen) haben sich nun seit eineinhalb Jahren darauf vorbereitet im Januar 2012, 100 Jahre nach diesen ersten Anfängen, eine Eurythmieaufführung zu gestalten; dies ist ein bisher einmaliges Ereignis. Die Aufführung bildet den Auftakt für Eurythmieprogramme, die in der letzten Januar-Woche (23.1.-28.1.2012) an den Frankfurter Waldorfschulen für die Schüler durchgeführt werden.
Frankfurter Eurythmie-Ensemble
Mittwoch, 18. Januar 2012, 20.00 Uhr
Spende erbeten

KRANKHEIT UND IHR SINN

VORTRAG
„Zeitphänomen Depression – Wege zur Selbstfindung?“

Depressive Erkrankungen sind in den letzten Jahrzehnten in den Vordergrund getreten und zu einer besonderen Herausforderung für Betroffene, Angehörige und Behandelnde geworden. Sie bedeuten für die Betroffenen einen existentiellen Einschnitt in ihre Lebenssituation. Vielfältige Möglichkeiten der Therapie und Prävention stehen heute zur Verfügung. Dabei stellen sich auch tiefere Fragen nach dem Wert und der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens sowie nach neuer Gestaltung von Beruf und Alltag.
Dr. med. Wolfgang Rißmann,
Friedrich Husemann Klinik, Buchenbach
Montag, 23. Januar 2012, 20.00 Uhr
Eintritt: € 8,00 (erm. € 5,00)

 

GEMEINSCHAFTSBILDUNGEN HEUTE

LESUNG UND GESPRÄCH
„Auf Augenhöhen:
Der Einzelne in spirituellen Gemeinschaften

„Vielen Menschen begegnen auf ihrer spirituellen Suche Gedanken, zu denen sie sich hingezogen fühlen. Zugleich stößt sie eine damit oft einhergehende Gruppenbildung ab. Die Sehnsucht nach Weggefährten aber bleibt.“
„Die Keimzelle, die Lebenssubstanz [der Anthroposophischen Gesellschaft] ist immer nur der einzelne Mensch.“ – „Von diesem Paradoxon erzählt diese Selbsterkundung“. - Andreas Laudert in dem Buch: Abschied von der Gemeinde. Die anthroposophische Bewegung in uns (Futurum Verlag, Basel 2011).
Andreas Laudert, Autor, Klingberg/Ostsee – Moderation: Dr. Stephan Stockmar, Zeitschrift die Drei, Frankfurt-Niederursel
Dienstag, 31. Januar 2012, 20.00 Uhr
Eintritt: € 8,00 (erm. € 5,00)
gemeinsam mit dem Amselhof-Kulturverein und der Zeitschrift die Drei

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IM GEMEINSAMEN MALEN SICH GEGENSEITIG INSPIRIEREN

MALSEMINAR
Winterdunkel – Farbensehnsucht

Cläre Kunze lädt dazu ein, dem uns zu dieser Jahreszeit umgebenden Grau in die Welt der Farbe zu entfliehen. Ein erholsamer, aufwärmender Vormittagsworkshop, eine Begegnung mit der Farbenseele.
Wir malen in einer nass in nass Aquarelltechnik. Materialien werden gestellt. Jeder der voraussichtlich zwei bis drei Übungen liegt ein gemeinsames Thema zugrunde. Die Teilnehmer/innen bekommen individuell so viel oder so wenig Anleitung, wie sie es wünschen.
Cläre Kunze, Erwachsenenbildung durch Kunst, Frankfurt
Samstag, 4. Februar 2012, 9.30 – 12.30 Uhr
Kosten: € 40,00 (erm. € 30,00) / Anmeldung über 0176-385 571 86
oder per mail: care4art@yahoo.co.uk

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KRISE UND AUFBRUCH

JAHRESRÜCKBLICK 2011
„Es kommt an den Tag“

In nahezu allen Lebensbereichen brachte das vergangene Jahr zahlreiche, meist überraschende Ereignisse und drastische öffentliche Paradigmenwechsel in den Feldern der Energie, Wirtschaft und Finanzwelt, aber auch die Arabellion in Nordafrika und weitere Unruhen. Im Untergrund rumort die soziale Frage und ihre weithin ungelöste Problematik. Die Ansätze zur Heilung liegen in einer echten und wahrhaftig gemeinten Umbesinnung über Fundamente, Wege und „Visionen“ der Welt und des Menschen. Wo sind diese Ansätze sichtbar geworden – was kann uns Mut machen?
Marcus Schneider, Präsident Medienstelle Anthroposophie Schweiz,
Leiter Paracelsus Zweig Basel
Mittwoch, 8. Februar 2012, 19.00 Uhr
Spende erbeten (Richtsatz: € 12,00 und erm. € 8,00)

 

MODELLE EINER ANDEREN ZUKUNFT

VORTRAG
„Inseln der Zukunft. Die globale Zivilgesellschaft
und ihre Modelle für eine nachhaltige Welt“

Die Welt scheint zunehmend in Krisen aller Art zu versinken. Die Sorge vor einer nicht mehr beherrschbaren Mega-Krise wächst. In dieser kritischen Situation wächst zugleich die globale Zivilgesellschaft und schafft als mittlerweile größte sozial-kulturelle Bewegung in der Geschichte der Menschheit überall Modelle einer anderen nachhaltigen und gerechten Zukunft. Dabei spielt auch die anthroposophische ‚Dreigliederung’ eine wichtige Rolle.
Geseko von Lüpke, Journalist, Publizist, internationaler Netzwerker, München
Freitag, 10. Februar 2012, 20.00 Uhr
Eintritt: € 8,00 (erm. € 5,00)
gemeinsam mit Amselhof-Kulturverein und Allmende Treuhand Verbund Rhein-Main

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BIOGRAFISCH KÜNSTLERISCHE DOKUMENTATION

REZITATION
„Im Auge des Sturms“
Rudolf Steiner und seine Begegnungen mit Dichtern
im Berlin der Jahrhundertwende: 1897-1914

Berlin 1897: Rudolf Steiners Schicksal führt ihn von Weimar nach Berlin, wo er 17 Jahre bleiben wird. Dort begegnet er Nachtschwärmern und Lichtgestalten, Propheten und Anarchisten, Philosophen und Künstlern, Literaten und Aufklärern. Sturm und Chaos hieß die Parole dieser Berliner Bohème. Er bildete den stillen Kern und tauchte unter in diesen Schmelztiegel des Berliner Kreises: „Es lag nun an meinem Drinnenstehen in der geistigen Welt, dass ich diese Verhältnisse, in die ich da eintrat, wirklich ganz innerlich mitmachte.“ (aus „Mein Lebensgang“)
Sprache: Christiane Görner, Beate Krützkamp, Ursula Ostermai, Marija Ptok Mittwoch, 29. Februar 2012, 20.00 Uhr
Eintritt: € 15,00 (erm. 10,00 Förderpreis: € 20,00)

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AUS ERLEBTEM FÜR DIE ZUKUNFT LERNEN

ÜBUNGSSEMINAR
„Die Rückschauübungen
als Grundlage biografischer Zukunft“

Vergangenes anschaulich machen, Wesentliches vom Unwesentlichem unterscheiden lernen, sich selbst beobachten, auch sich selbst beurteilen und sein eigenes Schicksal tiefer verstehen können – das sind einige Elemente, die in den Rückschauübungen praktiziert werden können. Weiteres in: Martina M. Sam – Seelenübungen des Willens. Über Rückschau und Selbsterziehung, 2010.
In dem Seminar soll es darum gehen, insbesondere anhand der Tages- und Lebensrückschau aufzudecken, wie durch den Blick auf das Vergangene die eigene Zukunft impulsiert wird.
Wolfgang Kilthau, Rudolf Steiner Haus Frankfurt
Uwe Mos, Freie Waldorfschule Bad Nauheim
Samstag, 3. März 2012, 9.30 – 13.30 Uhr
Eintritt: € 15,00 (erm. € 10,00)

 

ZUM JUBILÄUM DER EURYTHMIE: 1912-2012

VORTRAG MIT FILM UND DEMONSTRATION
„Die Luftlautströmungen“
hörbar und sichtbar gemacht

Als Rudolf Steiner die neue Bewegungskunst der Eurythmie entwickelte, wies er darauf hin, dass wir beim Sprechen unsichtbare Gesten in die Luft hineinformen und dass man sie wissenschaftlich nachweisen könnte. Serge Maintier untersuchte dieses Phänomen sprach- und strömungswissenschaftlich und promovierte darüber. Jeder Sprachlaut, jedes Wort, entfaltet sich vor dem Munde des Sprechers in einer ihm eigenen und wiederholbaren Morphodynamik. Die Ergebnisse dieser Forschung sind in Anbetracht der weit verbreiteten Sprachstörungen bei Kindern von großer Bedeutung.
Dr. Serge Maintier, Sprachkünstler, Therapeut, Dozent, Freiburg
Freitag, 9. März 2012, 20.00 Uhr
Eintritt: € 10,00 (erm. € 5,00)

 

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„Die Eurythmie ist die Umsetzung der Luftgebärde
 in sichtbare Gliedmassengebärde, ausdrucksvolle Gebärde.»
 (R. Steiner, Mai 1923)

Vortrag

mit Film und Demonstration
Dr. Serge MAINTIER
Sprachkünstler, -Therapeut und –Dozent. Freiburg i. Brg

In der heutigen Sprachwissenschaft wird die Einsicht, dass Sprechen eine unbewusste und höchst differenzierte Bewegungskunst ist, immer deutlicher.
Rudolf Steiner hat schon 1907 zum ersten Mal auf diese Tatsache hingewiesen.
Zwischen 1912 und 1924 entwickelte er die neue Bewegungskunst der Eurythmie und machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass wirbeim Sprechen unsichtbare Gesten in die Luft hineinformen und dass man sie wissenschaftlich nachweisen könnte.
Dies geschah anfänglich erst 1962 durch die Pionierin Johanna Zinke. 2007 untersuchte Serge Maintier dieses Phänomen sprachwissenschaftlich und strömungswissenschaftlich  und promovierte darüber.
Jeder Sprachlaut, jedes Wort, entfaltet sich vor dem Munde des Sprechers in einer ihm eigenen und wiederholbaren Morphodynamik. Diese komplexen Wirbelstrukturen gehören heute im Bereich der Chaosforschung.
Die Ergebnisse dieser Forschung sind in Anbetracht der weit ausgebreiteten Sprechverzögerungen und -störungen bei vielen Kindern  der Industrieländer von großer Bedeutung.



GREENPEACE – GLOBALE WALDKAMPAGNE

GREENPEACE MULTIVISIONSHOW
„Europas wilde Wälder“

Noch gibt es sie in Europa - unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. „Europas wilde Wälder " gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzählten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden Wälder vor unserer Haustüre. Markus Mauthe unterstützt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder für kommende Generationen bewahren will.
Markus Mauthe, Fotograf, Umweltaktivist, Markdorf
Dienstag, 13. März 2012, 20.00 Uhr
Spende erbeten
gemeinsam mit Amselhof-Kulturverein und Greenpeace

greenp



AUFERSTEHUNG MIT DEM HERZEN DENKEN

VORTRAG
„Das Rätsel der leiblichen Auferstehung“

Wie lässt sich heute leibliche Auferstehung denken? Den meisten Menschen genügt es heute nicht mehr, sie als Dogma einfach  hinzunehmen.
Eine neue fundierte Art geistiger Wahrnehmung kann sich auf einer Umschmelzung geisteswissenschaftlicher Forschungen aufbauen, die Rudolf Steiner uns mitgeteilt hat. Diese Umschmelzung kann allmählich zur Organbildung führen, um sich der leiblichen Auferstehung Christi neu anzunähern.
Die Wiederkunft Christi, die Nähe des immer Auferstehenden können wir letztlich nur mit dem geschulten Herzen denken.
Günther Dellbrügger, Pfarrer der Christengemeinschaft, München
Mittwoch, 18. April 2012, 20.00 Uhr/ Spende erbeten